WILDES KARELIEN Land der Braunbären und Singschwäne

Singschwäne verkünden mit trompetenartigem Gesang die neue Jahreszeit: Es wird Licht in Karelien. Birkhähne balzen, Braunbären durchstreifen die Taiga auf der Suche nach Beeren. Die Pollen der karelischen Maserbirke färben die Ufer der Seen gelb. Karelien, heißt es, hat nur zwei Jahreszeiten: den acht Monate langen Winter und den vier Monate kurzen Sommer. Anfang September verlassen die Schwäne Karelien wieder. Ein letztes grandioses Aufglühen der Polarlichter, dann ist der dunkle Winter zurück.

Regisseur: René Kirschey

René Kirschey
Geboren am 05.11.1966 in Berlin
1986 Berufsausbildung mit Abitur in Neubrandenburg
1988-1995 Schauspiel, Regie, technische Leitung Theater Anklam
- 1995 Beginn der redaktionellen Tätigkeit für verschiedene Fernsehsender: VOX, ORB, DW, MDR, RTL, VIVA, Pro, NDR
- Seit 1997 vorrangig als Wissenschaftsjournalist tätig, für Sendereihen wie: „Einsteins Erben“, SFB / „Galileo“, Pro7 / „ARD Ratgeber Gesundheit“, SFB / „Quivive“, SFB / „nano“ ZDF-3sat / „scobel“ ZDF-3sat / Wirtschaftsmagazin „makro“ ZDF-3sat

Regisseur: Dr. Axel Gebauer

Geboren in Döbeln (Sachsen) wollte Axel schon mit 12 Jahren Zoodirektor werden – und wurde es auch: Nach seinem Biologiestudium übernahm der Zoologe die Leitung des Tierparks Görlitz. Er begleitete Expeditionen nach Indien, Russland, China und in die Antarktis. Er veröffentlichte dutzende wissenschaftliche Artikel über Wildtiere in der Antarktis, in Tibet und in Deutschland. Seit 1975 ist er mit der Kamera unterwegs und machte schließlich sein Hobby zum Beruf: Seit 2011 arbeitet Axel Gebauer als selbständiger Tierfotograf und –filmer. U. a. für „Wildes Deutschland – Die Lausitz“, „Der Große Kaukasus“, „North America’s Natural Wonders – Saguaro National Park“.

2014
44 Min.
Deutsch
1
Regisseur: René Kirschey, Dr. Axel Gebauer
Autor: Axel Gebauer, René Kirschey
Kamera: Axel Gebauer, René de Greve
Schnitt: René Kirschey
Musik: Steffen Kaltschmid
Sprecher: Anne Moll, Clemens Gerhard
Redaktion: Ralf Fronz (MDR), Ralf Quibeldey (NDR)
Nominierungen: Beste Musik 2015