Familie Wolf

Gefährliche Nachbarn?

In Deutschland breiten sich Wölfe immer mehr aus. Eine gute Nachricht aus Sicht des Naturschutzes. Doch je häufiger sie gesichtet werden, desto mehr Ängste kommen hoch. Tatsächlich haben einige Wölfe ihre Scheu vor Menschen verloren. In Niedersachsen wurde ein 'Problemwolf' erschossen. Dieser Film hat eine Wolfsfamilie über mehrere Jahre beobachtet. Ausschließlich anhand von einzigartigen Wolfsaufnahmen in freier Natur, geht der Film der Frage nach, warum sich Wölfe so unterschiedlich verhalten.

Spielplan

Regisseur: Herbert Ostwald

Herbert Ostwald studierte Biologie in Berlin, lebte von 2002 bis 2008 in Kenia. Er arbeitete als Radioreporter für den SFB, als Redakteur für die Tageszeitung „Neue Zeit“ und veröffentlichte Bücher. Seit 1995 macht Ostwald kurze und lange Filme über Mensch, Tier und Kultur auf internationalem Niveau für ARD/ZDF/Arte und DW. 1997 Teilnehmer der „Wildlife Filmmaking School“ in Schweden. 2002 Teilnehmer der „Discovery Campus Masterschool“ in München. 2003 für „Fabelhaftes Langohr“ beim Grimme-Preis nominiert, hat Ostwald zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Festivals gewonnen. Zuletzt für die Doku „Räumkommando Riesenratte“.

Regisseur: Sebastian Koerner

Seit 2003 dokumentiert der Verhaltens-Biologe Sebastian Koerner die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland mit der Filmkamera.
Seine Aufnahmen freilebender Wölfe wurden in zahlreichen Dokumentationen und Reportagen gezeigt. 2007 produzierte Sebastian Koerner seinen ersten eigenen Film über die „Wölfe in der Lausitz“. 2012 wurde seine 45-min Dokumentation „Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind“ in der traditionsreichen NDR-Reihe „Expeditionen ins Tierreich“ ausgestrahlt.
Für „Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?“ arbeitete Sebastian Koerner das erste Mal mit dem renommierten Naturfilmautor Herbert Ostwald und mit der Längengrad Filmproduktion GmbH zusammen.

2017
45 Min.
Deutsch
6
Regisseur: Herbert Ostwald, Sebastian Koerner
Autor: Sebastian Koerner und Herbert Ostwald
Kamera: Sebastian Koerner
Schnitt: Maximilian Narkovic
Musik: Stefan Döring
Sprecher: Simon Roden
Redaktion: Gabriele Conze (WDR)
Produktion: Thomas Weidenbach (Längengrad Filmproduktion)