Kobolde des Küstenwalds

Kaum bekannt und nie gesehen – Rüsselhündchen verblüffen selbst Zoologen. Das nur im Küstenwald Ostafrikas beheimatete Tier ist kaum größer als ein Hase und gleicht einer Elefantenspitzmaus. Der lustige Sympathieträger ist zum Symbol eines neuen Weges im Umweltschutz geworden. In einer Vielzahl von Projekten sollen die Anwohner vom Wald profitieren: Unwissen muss bekämpft, Traditionen geändert werden. Der Film folgt dem lokalen Naturführer Willy Kombe bei seinen Bemühungen, das Rüsselhündchen und dessen Lebensraum zu schützen.

Regisseur: Herbert Ostwald

Herbert Ostwald studierte Biologie in Berlin, lebte von 2002 bis 2008 in Kenia. Er arbeitete als Radioreporter für den SFB, als Redakteur für die Tageszeitung „Neue Zeit“ und veröffentlichte Bücher. Seit 1995 macht Ostwald kurze und lange Filme über Mensch, Tier und Kultur auf internationalem Niveau für ARD/ZDF/Arte und DW. 1997 Teilnehmer der „Wildlife Filmmaking School“ in Schweden. 2002 Teilnehmer der „Discovery Campus Masterschool“ in München. 2003 für „Fabelhaftes Langohr“ beim Grimme-Preis nominiert, hat Ostwald zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Festivals gewonnen. Zuletzt für die Doku „Räumkommando Riesenratte“.

2007
43 Min.
Deutsch
Regisseur: Herbert Ostwald
Autor:
Kamera: Roland Gockel, Norbert Röttcher
Schnitt: Dave Leins
Musik: Mark Joggerst; Ton Kirsten Kofahl
Redaktion: Ann-Christin Hornberger (ARTE)