Peru – Delfine in Gefahr

Jährlich sterben in Peru mehr als 15.000 Delfine von Menschenhand – ein Armutsproblem. Die Fischer verkaufen das Fleisch der Delfine billig als „Chancho Marino“ (Meeresschwein) auf den Märkten. Der Film handelt von Delfinen und Menschen, die jeweils ums Überleben kämpfen. Der deutsche Biologe Stefan Austermühle und seine peruanische Frau Nina Pardo versuchen, mit außergewöhnlichen Mitteln gegen das grausamen Delfin-Schlachten vorzugehen. Ermittlungen mit versteckter Kamera, gemeinsame Razzien mit der Polizei, vor allem aber die Ausbildung der Fischer zu Delfin-Touristen-Guides sollen zum Umdenken führen 

Regisseur: Uli Pförtner

Nach einer altsprachlich, humanistisch geprägten Schulausbildung bildete ein Kunst- und Musikstudium, mit dem Schwerpunkt Film und TV in Frankfurt am Main, die Basis für den Einstieg in die Welt der Filmproduktion. Durch die freie Mitarbeit in den Filmabteilungen grosser Werbeagenturen und bei zahlreichen Produktionsfirmen sammelte Uli Pförtner technische und kreative Erfahrungen in allen Genres: Spielfilm, Image- und Werbefilme, Animations- und Dokumentarfilme.
Eigene Autorentätigkeiten folgten (‚Das Haus - Poesie des Verfalls') zunächst für ARD-Anstalten (hr, mdr, wdr) und das ZDF. Tiere und Natur bilden einen Schwerpunkt - wenn auch nicht den einzigen - in der Arbeit des Autors und Regisseurs. An der ersten (und lange Zeit einzigen) regionalen Natur-Sendung im deutschen TV, ‚Service:Natur' (hr), arbeitete er maßgeblich mit. Es entstanden zahlreiche Filmbeiträge und Dokumentationen, auch für den WDR (‚Heimisches Wild - Tiere ohne Lobby', ‚Brücken zur Welt'). Immer wieder ist der Autor & Regisseur mit seiner "GILDE - film & tv produktion, Braunfels". auch sein eigener Kameramann und Produzent.

2007
52 Min.
Deutsch
Regisseur: Uli Pförtner
Autor:
Kamera: Gerald Fritzen, Uli Pförtner
Schnitt: John Toft
Musik: Peter Gabriel, Uli Pförtner
Sprecher: Max Volkert-Martens
Redaktion: Kerstin Meyer, Viviane Schmidt-Gaster (medienkotor FFP), Antoinette Spielmann (arte)